Kirche - Witze
Der Dorfpfarrer, der auch gleichzeitig der stärkste Stürmer im Fußballverein ist, hat am Sonntag ein wichtiges Spiel zu bestreiten. Da es um den Klassenerhalt geht und er auf keinen Fall bei dem Spiel fehlen darf, bittet er seinen besten Freund, für ihn die Beichte zu abzunehmen. Nach langem Zögern und einer kurzen Einweisung willigt besagter Freund schließlich ein. Der Sonntag kommt, der Freund setzt sich in den Beichtstuhl auf den Platz des Pfarrers und beginnt mit seiner wichtigen Aufgabe. Zuerst kommt ein Mann, der ihm gesteht, dass er falsch Zeugnis wider seinem Nächsten geredet hat. Der Freund des Pfarrers blättert im Sühnebuch nach dazugehöriger Strafe und er auferlegt dem Mann fünf Vaterunser auf und zehn Euro in die Kollekte. Es kommen noch weitere Leute um ihre Sünden zu beichten und alles klappt wunderbar. Niemand merkt, dass der Pfarrer garnicht da ist. Kurz vor Ende der Beichtstunde setzt sich aber noch ein Mädchen in den Beichtstuhl und gesteht dem vermeintlichem Pfarrer, sie hätte Oralverkehr betrieben. Wieder wird das Sühnebuch aufgeschlagen, aber so oft er auch hin und her blättert, er findet nichts über “Oralverkehr”. Kurz bevor der falsche Beichtvater verzweifelt, kommt ein Messdiener am Beichtstuhl vorbei. Kurzerhand packt er den Jungen am Kragen, zieht ihn in den Beichtstuhl und fragt: “Hey Kleiner,was gibt der Pfarrer für Oralverkehr?” – “Och,” lautet die Antwort des Messdieners, “das ist ganz unterschiedlich. Mal gibt der Pfarrer einen Schokoriegel oder Chips, aber meistens gibt’s zehn Euro!”
Kommt ein Unterhändler von Coca-Cola in den Vatikan und bietet $ 100.000, wenn das “Vater unser” geändert wird, so dass es heisst: “Unser täglich Coke gib uns heute”. Der Sekretär lehnt kategorisch ab. Auch bei $ 200.000 und $ 500.000 hat der Vertreter keinen Erfolg. Er telephoniert mit seiner Firma und bietet schliesslich 10 Millionen. Der Sekretär zögert, greift dann zur zum Haustelephon und ruft den Papst an: “Chef, wie lange läuft der Vertrag mit der Bäckerinnung noch?”
Treffen sich zwei Pastoren. “Mir ist gestern mein Fahrrad gestohlen worden”, klagt der eine. Der andere: “Paß auf! Wenn Du nächsten Sonntag auf der Kanzel stehst, predige einfach die Zehn Gebote! Wenn Du sagst: ‘Du sollst nicht stehlen’ , brauchst Du nur zu gucken, wer aus der Gemeinde zusammenzuckt.” Am nächsten Montag treffen sich beide. “Na, hat’s geklappt?”, will der eine wissen. “Schon, aber anders, als Du gedacht hattest. Denn vor ‘Du sollst nicht stehlen’ kommt ja ‘Du sollst nicht ehebrechen’ und da fiel mir ein, wo ich mein Fahrrad stehen lassen habe.”
Im Nonnenkloster war wieder einmal Essen übriggeblieben und die Schwester Oberin beschliesst, diese Lebensmittel den Armen im Ort zukommen zu lassen. Sie schärft Schwester Anna aber ein, nur fromme Leute zu bedenken. Kommt Schwester Anna zu einer Baustelle und sieht, wie da die Maurer hart arbeiten, also will sie den Essenskorb dort abliefern und fragt einen Bauarbeiter: “Grüss Gott. Kennen Sie Pontius Pilatus?” Der zuckt die Achseln: “Na, kenn i net, aber wartn’s.” Er schreit zu seinem Kollegen auf dem Gerüst hinauf: “Sepp, kennst du an Pontius Pilatus?” “Na, warum?” “Sei Oide is do, und wuei eahm de Brotzeit bringa.”
Eine Nonne kommt ins Bordell. Die Puffmutter schaut sie skeptisch von der Seite an und fragt: “Entschuldigung, was wollen Sie denn hier?” – “Ja, ich wollte mich eigentlich nur mal nach den Preisen hier erkundigen.” Darauf die Puffmutter verwundert: “Mmmh, das ist unterschiedlich aber so im Schnitt hundert Mark macht’s schon!” Die Nonne nickt erstaunt und sagt: “Aha! Da sparen unsere Pater aber eine Menge Geld!”
Ein Priester geht ganz allein durch die Steppe. Plötzlich kommen drei Löwen auf ihn zugerannt und wollen ihn fressen. Da eine Flucht sinnlos erscheint, schickt der Priester ein Stoßgebet zum Himmel: “Oh lieber Gott, mach’ diese Löwen fromm!” – Dann fällt er in Ohnmacht. Als er wieder aufwacht sitzen die drei Löwen um ihn herum und beten: “Oh Herr Jesus Christ, sei unser Gast, und segnet was Du uns bescheret hast!”
Der liebe Gott möchte gern in den Urlaub fahren. Damit auf der Erde das Leben weitergeht holt er Petrus zu sich und sagt zu ihm: “Petrus, Du mußt mich während meines Urlaubs an der Menschenmaschine vertreten. Die hat drei Knöpfe: einen für Weiße, einen für Schwarze und einen für Idioten.” Dann hebt er den Finger und ermahnt: “Aber Du mußt immer die Reihenfolge einhalten: weiß, schwarz, Idiot. Weiß, schwarz, Idiot. So wird das Gleichgewicht unter den Menschen nicht gestört.” Petrus hat alles verstanden und Gott fährt beruhigt in den Urlaub. Als er nach einer Woche wieder kommt traut er seinen Augen nicht: Petrus sitzt an der Menschenmaschine und drückt immer nur: “Idiot, Idiot, Idiot…” Darauf der liebe Gott: “Stop! Aufhören! Du machst ja nur Idioten! Bist Du übergeschnappt?” Darauf Petrus ganz gelassen: “Keine Angst, Chef! Das ist schon in Ordnung! Wir haben einen Großauftrag von den Österreichern reinbekommen!”

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